James Monaco fasst die vier historischen Montageschulen, die Deleuze für die Epoche des Stummfilms unterscheidet, unter dem (historisch nicht ganz exakten) oberbegriff der europäischen Montage zusammen (Monaco 2000,218). Bei anderen Autoren finden sich zusammenfassende Begriffe wie freie Kombinatorik und Kollisionsmontage (vgl. Kerstin 1989). Die montage beruht in allen diesen Fällen auf der Kombination heterogenen Bildmaterials. Sie ist charakterisiert durch Diskontinuität, durch Alternation, durch Bruch und Kollision, durch gezielte Eingriffe in den Fluss der Bilder, durch Manipulation. Monaco formuliert es schlicht wie folgt: >>Man erkennt,dass ein Film[…] zusammengesetzt