Da uns von Anfang an bewusst war, dass die Authentizität des Post-Produktion eine große Rolle spielen würde, setzte die Montageentwicklung eine ausführliche Recherche voraus. Diese Recherche beinhaltete anfangs, dass der Kontakt zu Hilfsorganisationen und karitativen Unterkünften herzustellen, sowie Stellungnahmen von Politik, Polizei, MA48 und der Stadt Wien in Erfahrung zu bringen. Von der Masse der angefragten Organisationen erklärte sich das Beratungszentrum „das stern“ in der Nähe des Pratersterns bereit einen ersten Einblick in die Welt der Obdachlosen zu gewähren. Über diese Organisation bzw. deren Streetworker wurde der Kontakt zu einigen Obdachlosen hergestellt. Doch viele der Betroffenen erklärten sich nicht bereit mit uns Kontakt aufzunehmen, auch die psychische Verfassung und der Alkoholkonsum stellte sich oft als Hindernis eines Interviews heraus. Doch einige Obdachlose ließen sich gerne und ausführlich zu ihren Lebenswegen und Situationen befragen und im Endeffekt erschloss sich ein wager Einblick in die Welt der Obdachlosigkeit. Nach dieser Recherche und der Evaluierung der teils stundenlangen Audioaufnahmen begann die Phase der Drehbuchentwicklung.