Es dauert gerade einmal zwölf Minuten, bis Sigmar Gabriel den Regierungswechsel in Athen anspricht. Nach der Kabinettsitzung referiert der Bundeswirtschaftsminister vor der Presse zunächst über den soeben von der Regierung beschlossenen Jahreswirtschaftsbericht. Die Konjunktur läuft nicht schlecht, und das trotz der anhaltenden geopolitischen Turbulenzen. Ein Plus von 1,3 Prozent hatte die Bundesregierung im vergangenen Herbst für 2015 vorausgesagt. Jetzt sollen es 1,5 Prozent sein. Objektiv betrachtet ist das zwar kein Grund zum Jubeln, aber im europäischen Vergleich steht Deutschland gut da. Sigmar Gabriel wirkt zufrieden.