Die Ausgangslage kurz vor dem neuen Koalitionsgipfel zur Flüchtlingspolitik ist verquer, und die öffentliche Kommunikation der drei Regierungsparteien hat in den vergangenen Tagen wenig Vertrauen gestiftet. Union und SPD streiten vor allem über die Errichtung sogenannter "Transitzonen".
Dieses Konzept, vor allem aber jenes Etikett hatte der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer in den unionsinternen Kabalen durchgesetzt. Angela Merkel stimmte dem zu, um des lieben Friedens Willen und trotz erheblicher Vorbehalte.