Privates:
Seine erste feste Anstellung in Bern am Patentamt war mit einem regelmäßigen Einkommen verbunden, das es ihm ermöglichte, im Januar 1903 seine Studienkollegin und Lebensgefährtin Mileva Maric zu heiraten, obwohl beide Familien strikt gegen die Heirat waren. Mit Mileva Maric hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits eine einjährige Tochter namens Lieserl, die jedoch entweder verstarb oder zur Adoption freigegeben wurde. Aus der Ehe gingen mit Hans Albert und Eduard zwei Söhne hervor, die in den Jahren 1904 und 1910 geboren wurden. Im Jahr 1919 erfolgte die Scheidung von Mileva Maric, und Albert Einstein heiratete Elsa Löwenthal, seine Cousine, die er in Berlin kennengelernt hatte. Ihr Tod im Jahr 1936 führte zu einer allmählichen Vereinsamung des Wissenschaftlers.
Innerhalb weniger Jahre avancierte der unbekannte Lehrer und Prüfer am Patentamt zu einem visionären Physiker, der die modernen Naturwissenschaften nachhaltig prägte. Als er im Jahr 1905, einem dank ihm für die Physik wahren "annus mirabilis" seine bahnbrechenden wissenschaftlichen Errungenschaften der Öffentlichkeit präsentierte, veränderte er ein Weltbild, das zweihundert Jahre lang gültig gewesen war. Viele Wissenschaftler vergleichen die Wirkung der Relativitätstheorie auf die Gesellschaft und Wissenschaft heute mit jener der Kopernikanischen Wende, die im frühen 16. Jahrhundert das allgemeingültige Weltbild ebenfalls für immer veränderte.