Tai Chi Chuan
Tai Chi Chuan wurde von einem Schüler Konfuzius entwickelt. Chan San Feng ist ein Vertreter der sogenannten weichen Kung-Fu-Schulen. Die Idee dazu kam ihm, als er Zeuge eines Kampfes zwischen einem Kranich und einer Schlange wurde. Der Kranich griff die Schlange ununterbrochen an und verausgabte sich dabei, sodass er schließlich den Kampf verlor. Die Schlange hingegen wich den Angriffen immer nur geschickt und schnell aus und sparte so Kraft und Energie.
Die Lebensenergie Chi steht im Mittelpunkt des Tai Chi Chuan. Mithilfe langsamer, meditativer Bewegungen soll die Kraft des Gegners dabei auf sein Gegenüber übergehen. Das Gleichgewicht wird durch die in Zeitlupe ausgeführten Bewegungen geschult. Tai Chi Chuan eignet sich deshalb besonders für alle diejenigen, die Ruhe und Entspannung suchen und entsprechende Techniken lernen möchten.